LASERZAHNHEILKUNDE
(Zertifikat)

Die LASER-gestützte Behandlung hat die moderne Zahnmedizin definiert und ermöglicht es minimalinvasive Techniken mit höherer Präzision, weniger Blutungen, weniger postoperativen Schmerzen und besserer Heilung bei Hart- und Weichgewebe Anwendungen durchzuführen, denn je nach Gewebe dringen einige LASER tiefer ein als andere.

Die LASER-Behandlung bietet die bestmögliche zahnärztliche Erfahrung: stressfrei und sanft, da ohne Berührung!

 

Ich bin stolz darauf, Ihnen die auf dem Markt modernsten und fortschrittlichsten zahnärztlichen LASER-Systeme für Hart- und Weichgewebeanwendungen in meiner Zahnarztpraxis Uetikon am See anbieten zu können.

 

Die LASER-Behandlung im zahnmedizinischen Bereich eignet sich hauptsächlich für Angstpatienten, Menschen, mit erhöhter Schmerzempfindlichkeit und erfahrungsgemäß in der Kinderzahnmedizin, da sie als sanft und nahezu schmerzfrei empfunden wird.

 

Es besteht eine Vielzahl von Vorteilen der LASER Behandlung in verschiedenen zahnärztlichen Eingriffen:

Die Nützlichkeit der LASER-Anwendung in der konservativen Zahnmedizin besteht darin, dass seine Benutzung bei der (kleinen) Kavitäten-Präparation ohne unangenehme Bohrgeräusche und Vibrationen stattfindet, sowie durch eine effiziente und sichere kontaktlose Kariesentfernung. Durch diese minimal -mikroinvasive Behandlung kann mehr gesündere Zahnhartsubsubstanz beibehalten werden. Diese Prozedur verursacht weniger Schmerzen und Unbehagen während der Behandlung und bietet sich dadurch an weniger oder sogar gar keine Lokalanästhesie zu benötigen. Hierbei besteht die Option mehrere Zahnbehandlungen in einer Sitzung durchführen zu können. Zusätzlich hat der LASER-Strahl die Eigenschaft einer Oberflächen- bzw. Kavitätendekontaminierung.

Bei empfindlichen und freiliegenden Zahnhälsen kann der LASER-Strahl die freiliegenden Dentinkanälchen «verschliessen». Die tiefen Einkerbungen im Kauflächenrelief bei den Backenzähnen können durch den LASER gesäubert werden und anschliessend zur Fissurenversiegelung vorbereitet werden.

Bei einer tiefen Karies kann man den Boden der Kavitätenpräparation dekontaminieren und somit evtl. das Vordringen der Bakterien in die Nervkammer verhindern (auch indirekte Überkappung genannt), falls diese noch nicht vorgedrungen sind.

 

Durch den hochmodernsten Stand der Technik ist der LASER ein hilfsbereites «Werkzeug» in der ästhetischen Zahnmedizin und hat eine unterstützende Funktion fürs «smile-design». Durch seinen Einsatz kann er der Umformung und dem Umgestalten eines Lächelns beitragen; durch die Begünstigung einer Symmetrie des Weichgewebes, die die Zähne umranden (z.B. mit einer Kronenverlängerung/ästhetische Zahnfleischkonturierung die Zahnlänge angleichen), zu erzielen und somit dem Patienten ein strahlendes und harmonisches Lächeln herzustellen.

Durch das LASER-unterstützte Bleichen können Farbpigmente im Zahnschmelz aufgehellt werden, welches ein junges und vitales Lächeln unterstreicht.

 

Eine weitere Unterstützung der LASER-Anwendung besteht in ihrer Unterstützung der Parodontitis-Behandlung mit seiner minimal invasiven Technik und gilt als eine Ergänzung zur konventionellen Zahnfleischtaschenbehandlung. Durch seine Keim- und Bakterientötende Wirkung unterstützt der LASER-Strahl die Keimreduktion in Parodontaltaschen, wirkt biostimulierend und fördert die Knochenregeneration. Beachtenswert ist die schnelle post-operative Heilung mit vermindertem Schmerz und/oder Schwellung.

 

Eine Bedeutsamkeit sollte der LASER-unterstützten Behandlung gewidmet werden, wenn Entzündungszeichen das Weichteilgewebe um Zahnimplantate befallen. Mit der State-of-the-Art LASER-Technologie kann man heutzutage eine Periimplant-Mukositis und Periimplantitis durch eine Dekontaminierung der Implantat-Oberfläche sowie auch ein Stoppen des periimplantären Knochenabbaus erreichen.

Der LASER kann auch zur Implantat-Freilegung genutzt werden.

 

Der zusätzliche LASER-Einsatz in der Wurzelbehandlung bekämpft endodontische Infektionen und hat eine bakterientötende Wirkung. Mit der Entwicklung der neuen LASER-Spitzen werden die Dentintubuli eröffnet es findet eine Unterbrechung des Biofilms und der Schmierschicht (smear layer) innerhalb des Kanals statt. Somit kann der LASER-Strahl eine Tiefe von ca. 1100 µ (Micrometer) erreichen, bis hin zu den feinsten Seitenkanälen wobei man eine Säuberung und Desinfektion dessen bewirken kann (im Vergleich zur traditionellen Wurzelkanalspülung, welche eine Tiefe von bis zu 300 µ erreichen kann).

Bei einer unbeabsichtigten Nervkammer-Öffnung während einer Kavitätenpräparation, kann man diese (Pulpaöffnung bis 1mm Durchmesser) mit dem LASER versiegeln, welches auch «direkte Überkappung» genannt wird.

 

Ein breites Spektrum bietet der LASER-Einsatz in der Oralchirurgie. Die Kontrolle von Blutungen (Hämostase), wird vom LASER unterstützt, da er die Blutgerinnung fördert. Der Einsatz in der Weichteil Chirurgie hat eine breite Palette, wie u.a. die blutungsfreie Gingivektomie, und/oder eine Kronenverlängerung (evtl. mit Knochen Involvierung). Weiterhin kann er zur Verminderung des Zahnfleischlächelns/“Gummy smile”, der Zahnfleisch Hyperpigmentation, der Gingivoplastik/Vestibuloplastik, der Frenektomie (Lippenbändchen Entfernung) und der Gewebsentnahme für Biopsie beitragen.

Durch die LASER-Benutzung an den Weichteilen, kann möglicherweise ein geringerer Bedarf an Nähten bestehen, welche eine schnellere Genesung für den Patienten fördern kann.

 

Der LASER-Einsatz bei Lippenherpes (Fieberbläschen, Herpes labialis) und Aphten (aphtöse Geschwüre) reduziert wirksam das Virus, den Schweregrad, die Entzündung und das Wiederauftreten der Läsion. Es hat die Fähigkeit, die Viren in den Blasen zu zerstören (und insbesondere deren Vermehrung zu verhindern, wenn sie frühzeitig bekämpft werden).

Die LASER-Therapie verbessert die allgemeine Gesundheit des Patienten und beschleunigt den Heilungsprozess. Anstelle der normalen 14-tägigen Heilungszeit kann diese Läsion bis zum 6. Tag verschwinden. Der Patient fühlt sich unmittelbar nach der Behandlung und während der gesamten Heilungszeit viel wohler.

 

Die Kieferorthopädie kann auch vom LASER profitieren, besonders bei der Freilegung nicht durchgebrochener Zähne, oder einer Lippenbändchen Entfernung (Frenektomie), die z.B. eine korrekte Eingliederung der Zähne im Gebiss ermöglichen.

 

Eine Schmerzlinderung kann bei Kiefergelenkproblemen mit dem LASER durch vorläufiges Relaxieren der Muskeln reduziert werden.